Online-Karte Kommunale Nutzungsplanung

In der Online-Karte können folgende Inhalte eingesehen werden:

Bild Zonenplan

Kommunale Zonenpläne

Mit den Zonenplänen (ZP) ordnen die Gemeinden die zulässige Nutzung ihres Gebietes.

Sie scheiden dabei unter Beachtung der übergeordneten Vorschriften Bau-, Nichtbau- und Schutzzonen aus, die weiter unterteilt werden können. Gestattet sind auch gemischte Zonen und Zonenüberlagerungen.

Im zugehörigen Bau- und Zonenreglement (BZR) legen die Gemeinden für alle Zonen die Art und Dichte der Nutzung (insbesondere Überbauungsdichte) sowie gestalterische, erschliessungstechnische, umweltrechtliche und weitere Vorgaben fest. ZP und BZR werden von den Stimmberechtigten oder vom Gemeindeparlament erlassen. Sie bedürfen der Genehmigung des Regierungsrates

Folgende Darstellungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Kommunale Zonenpläne: alle Inhalte des Themenbereiches werden dargestellt.
  • Grundnutzung: dargestellt wird die Ebene Grundnutzung des Themas Zonenplan. Die Grundnutzung ist flächendeckend und ist in die Hauptkategorien Bauzonen, Nichtbauzonen, Schutzzonen sowie Informationsinhalt unterteilt.
  • Überlagerungen: dargestellt werden alle Überlagerungen des Themas Zonenplan. Die Überlagerungen können Flächen-, Linien- oder Punktobjekte sein.
  • Gefahrenzonen: dargestellt wird die Ebene Gefahrenzonen
  • statische Waldgrenze: dargestellt wird die Ebene statische Waldgrenze

Bild Baulinien

Baulinien

Die Baulinien- und Strassenpläne dienen dazu, den Strassenraum zu gestalten oder Gelände für geplante Strassen freizuhalten.

Der Strassenplan enthält insbesondere die Linienführung der Strasse und ihre Hauptabmessungen, er bildet die Grundlage für eine allfällige Enteignung. Innerhalb der Bauzonen sind Baulinien festzulegen, welche insbesondere der Raumfreihaltung dienen.

Folgende Darstellungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Baulinien: sämtliche Baulinien werden dargestellt
  • nach Strassen- u. Baulinienplänen: dargestellt werden Baulinien, die im Rahmen von Strassen- und Baulinienplänen erlassen wurden
  • nach kommunalen Zonenplänen: dargestellt werden Baulinien, die im Rahmen von kommunalen Baulinien erlassen wurden
  • nach Bebauungsplänen: dargestellt werden Baulinien, die im Rahmen von Bebauungsplänen erlassen wurden.

Bild Bebaungspläne

Sondernutzungsplanung

Bebauungspläne (Perimeter)

Mit dem grundeigentümerverbindlichen Bebauungsplan wird bezweckt, massgebliche Elemente einer Überbauung, die weitere Unterteilung der Bauzonen sowie die Freihaltung der Erschliessungsflächen und des nicht zu überbauenden Gebietes festzulegen.

Gestaltungspläne (Perimeter)

Der grundeigentümerverbindliche Gestaltungsplan bezweckt eine siedlungsgerechte, architektonisch und erschliessungstechnisch gute, der Umgebung angepasste Überbauung eines zusammenhängenden Gebietes. Der Gestaltungsplan liegt in der Kompetenz der Gemeinde.

Bitte beachten: die Perimeter der Bebauungs- und Gestaltungspläne sind nicht in allen Gemeinden verfügbar.


Bild zu Orientierende Planinhalte

Orientierende Planinhalte

Gewässerschutzareale und Zonen

Grundwasserschutzzonen dienen dazu, die im öffentlichen Interesse liegenden Grundwasserfassungen und Quellen zu schützen.

In den Schutzzonen S1 bis S3 ist ein Reglement mit dem Schutzzonenplan vorhanden. In provisorischen Grundwasserschutzzonen sind Schutzzonen-Bericht und -plan noch nicht vorhanden.

Grundwasserschutzareale sind Areale, die für die künftige Nutzung und Anreicherung von Grundwasservorkommen von Bedeutung sind.

mehr zu Thema Gewässerschutz

Archäologische Fundstellen

Ziel des Fundstelleninventars ist es, alle Fundmeldungen zu analysieren, zu überprüfen und zu bewerten. Aufgrund dieser Informationen werden die eigentlichen Fundstellen definiert. Sind Fundstellen von Planungen oder Bewilligungen nach dem kantonalen Planungs- und Baugesetz betroffen, muss die Kantonsarchäologie in das Verfahren einbezogen werden.

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Bauinventar und Denkmalverzeichnis

Besonders schutzwürdige Denkmäler werden unter Schutz gestellt. Dabei werden Eigentümerschaft und Standortgemeinde angehört.

Bei der Inventarisation wird der gesamte Baubestand einer Gemeinde gesichtet und auf seine bauhistorische Bedeutung geprüft. Ins Inventar aufgenommen wird aber nur eine signifikante Auswahl, die jedoch Objekte aller Baugattungen umfasst – ländliche und dörfliche «Alltagsbauten», Bauzeugen des Tourismus oder der Industrie bis hin zu Beispielen der Architektur des 20. Jahrhunderts.

Bitte beachten: das Bauinventar ist nicht in allen Gemeinden verfügbar.

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