Die Weiterentwicklung des Baubewilligungsverfahrens erfolgt im Austausch mit den Menschen und Organisationen, die daran beteiligt sind. Gemeinden, Planende, Gesuchstellende und Fachstellen bringen ihre Erfahrungen und Anforderungen ein und tragen so zu einer praxistauglichen Lösung bei.
Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung – von fachlichen Erfahrungsgruppen und Projektteams bis zu Veranstaltungen und weiteren Austauschformaten.
Austausch und Zusammenarbeit
Expertise und Erfahrung
In Erfahrungsgruppen teilen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden und Fachstellen Wissen und Erfahrung zu ausgewählten Themen. Dieses wird anschliessend über verschiedene Kommunikationskanäle verbreitet und publiziert.
Der Austausch unterstützt die Qualität im Baubewilligungsprozess: Er trägt dazu bei, Gesuche besser vorzubereiten und Rückfragen, Sistierungen sowie materielle Fehler im Prüfprozess zu reduzieren.
Gemeinsame Entwicklung von Fachkonzepten
In Projektteams arbeiten Fachpersonen gezielt an der künftigen Lösung. Im Rahmen regelmässiger Workshops entstehen Fachkonzepte und Spezifikationen für die Umsetzung. Gleichzeitig werden Anforderungen für künftige Funktionen und Prozesse aufgenommen.
Veranstaltungen und Information
Ergänzend zu den genannten Formaten finden verschiedene Veranstaltungen statt:
- Roadshows 2026: Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Demonstrationen und Sammlung von Rückmeldungen
- Informationsveranstaltungen
- Austausch mit Regierungsrätinnen und Regierungsräten: Dialog zu übergeordneten Fragen und Anliegen
Kontinuierlicher Dialog
Mitgestaltung endet nicht mit dem Projektabschluss. Die Austauschformate werden laufend weiterentwickelt, ergänzt und an neue Bedürfnisse angepasst. So bleibt der Dialog mit allen Beteiligten auch nach der Einführung des neuen Baubewilligungsverfahrens bestehen.