Die digitale Gesuchsabwicklung soll für alle Beteiligten einfacher, transparenter und verlässlicher werden. Gesuche sollen möglichst vollständig, fehlerfrei und bewilligungsfähig eingereicht werden können.
Grundlage dafür ist die konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Gesuchstellenden und aller weiteren Beteiligten. So lässt sich der Prozess gezielt verbessern.
Das zukünftige Vorgehen wird laufend aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer analysiert und entwickelt. Dadurch werden zentrale Erfahrungen und Herausforderungen sichtbar und können in der Konzeption und der Entwicklung fortlaufend eingebracht werden.
Die Vision gibt klare Orientierung, vereinfacht die Abläufe spürbar und trägt langfristig zu einer höheren Qualität der Gesuche bei.
Die Visualisierung zeigt die sechs Schritte des künftigen digitalen Baugesuchsverfahrens – von der Information bis zur Umsetzung. Der Ablauf soll transparent sein und wird, wo sinnvoll und nötig, prozessunterstützt.
Wer gut informiert ist und gezielt unterstützt wird, kann sein Baugesuch vollständiger und fehlerfrei einreichen. Das erleichtert die Prüfung, verkürzt die Bearbeitungszeiten und erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten.
Das künftige Verfahren ist in sechs klar strukturierte Schritte gegliedert:
1. Informieren
Alle wichtigen Informationen zum Bauvorhaben sind einfach zugänglich und verständlich aufbereitet. So lässt sich frühzeitig klären, was möglich ist und was beachtet werden muss.
- Mehr Unterstützung durch spezialisierten und trainierten Chat
- Wissensplattform für die verschiedenen Beteiligten: Gesuchsstellende, Planende, Gemeinden und Fachstellen
2. Vorbereiten
Das Baugesuch kann Schritt für Schritt vorbereitet werden. Klare Hinweise helfen dabei, alle erforderlichen Unterlagen vollständig zusammenzustellen.
- Beilagenhilfe zur Vorbereitung sowie zur Erstellung der erforderlichen Unterlagen
- Planer-Sprechstunde für Vorhaben ausserhalb Bauzone
- Frühzeitiger Einbezug potenziell Einsprechender
3. Einreichen
Das Gesuch wird einfach und digital eingereicht. Eine klare Führung sorgt dafür, dass nichts vergessen geht.
- Geführter Einreichungsprozess mit starker Validierungslogik
- Integrierter Abruf von Parzellen-, Objekt- und OEREB-Daten direkt im Gesuchsformular
- Möglichkeit zur BIM-basierten Einreichung von Plänen
4. Prüfen
Die zuständigen Stellen prüfen das Gesuch effizient und koordiniert. Rückmeldungen erfolgen transparent und nachvollziehbar.
- Automatisierung der formellen Prüfung
- Teilautomatisierte materielle Prüfung
- Prozessgeführte und vollständig in die Fachapplikation integrierte Kollaboration aller zuständigen Stellen
5. Entscheiden
Der Entscheid wird klar kommuniziert und verständlich aufbereitet. Alle relevanten Informationen sind zentral verfügbar.
- Nutzergerecht aufbereitete Konzentrationsentscheide
- Digitale und signierte Bereitstellung der Entscheide
6. Umsetzen
Nach der Bewilligung unterstützt der Prozess auch bei den nächsten Schritten. Wichtige Informationen bleiben jederzeit zugänglich. So entsteht ein digitaler Service, der den gesamten Baubewilligungsprozess einfacher, transparenter und nutzerfreundlicher macht.